Analyse Aktie freenet AG (DE000A0Z2ZZ5)

freenet-Aktie: HSBC-Analyst rät zum Kauf

Ein Beitrag von Hamburg70 1 11.05.2014

10.05.14 00:27 HSBC London (www.aktiencheck.de) - freenet-Aktienanalyse von Aktienanalyst Dominik Klarmann von HSBC: Dominik Klarmann, Aktienanalyst der britischen Investmentbank HSBC, rät nach Zahlen in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie des Telekommunikationsdienstleisters freenet AG (ISIN: DE000A0Z2ZZ5, WKN: A0Z2ZZ, Ticker-Symbol: FNTN, Nasdaq OTC-Symbol: FRTAF).
 
freenet AG
 

10.05.14 00:27
HSBC
Die Bedenken hinsichtlich der Umsatzschwäche im ersten Quartal schienen nicht gerechtfertigt, so der Aktienanalyst in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Die verfehlten Umsatzerwartungen würden v.a. aus dem geringmargigen Geräteabsatz resultieren. Klarmann sehe hierzulande allerdings keine Verschlechterung im Mobilfunk-Preisumfeld. Darüber hinuas könnte der Büdelsdorfer Mobilfunkanbieter seiner Meinung nach von der möglichen Fusion von E-Plus und O2 profitieren. So dürfte der Druck auf den Durchschnittserlös pro Kunde sinken, hieß es.

Dominik Klarmann, Aktienanalyst von HSBC, hat in einer aktuellen Aktienanalyse das "overweight"-Votum für die freenet-Aktie mit einem Kursziel von 30  Euro bestätigt. (Analyse vom 09.05.2014)

Börsenplätze freenet-Aktie:

Xetra-Aktienkurs freenet-Aktie:
24,47 EUR +5,16% (09.05.2014, 17:35)

Kurzprofil freenet:

Die freenet Group (ISIN: freenet AG (DE000A0Z2ZZ5), WKN: A0Z2ZZ, Ticker-Symbol: FNTN, Nasdaq OTC-Symbol: FRTAF) ist der größte netzunabhängige Telekommunikationsanbieter in Deutschland. Der Konzern bietet seinen Kunden ein umfassendes Portfolio an Dienstleistungen und Produkten insbesondere aus dem Bereich mobiler Sprach- und Datendienste.

Als Mobilfunk-Service-Provider verfügt die freenet Group über keine eigene Netzinfrastruktur; vielmehr vermarktet sie unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung Mobilfunkdienstleistungen der Mobilfunknetzbetreiber Telekom, Vodafone, E-Plus und O2 in Deutschland. Die mit Netzbetreibern geschlossenen Verträge bilden dabei die Grundlage des operativen Geschäfts: Auf deren Basis kauft das Unternehmen Mobilfunkleistungen als Vorleistungen ein, um diese an seine Endkunden zu vermarkten. Neben den eigenen netzunabhängigen Diensten und Tarifen im Vertragskunden-, No-frills- und Prepaid-Bereich bietet das Unternehmen auch die Originaltarife der Netzbetreiber an.

Darüber hinaus vertreibt die freenet Group insbesondere Mobilfunk-Endgeräte und -zubehör sowie zusätzliche Dienstleistungen im Bereich mobiles Internet/Digital Lifestyle.

Als Vertriebskanäle dienen dabei vor allem die unter der Hauptmarke mobilcom-debitel betriebenen rund 530 Shops, etwa 6.000 weitere Vertriebsstellen im Fachhandel, in Elektronik- und Flächenmärkten sowie der Online- und Direktvertrieb; hervorzuheben ist auch die Zusammenarbeit mit der Media-Saturn Deutschland GmbH.

Ende 2012 hat die freenet Group über ihre Tochtergesellschaft mobilcom-debitel GmbH die Gravis - Computervertriebsgesellschaft mbH, Berlin erworben. Die Akquisition baut auf der bereits seit Oktober 2011 bestehenden exklusiven Kooperation mit dem Marktführer für Apple-Lifestyle-Produkte auf. Der Konzern verfügt somit über die größte netzunabhängige Vertriebsplattform für Mobilfunk/mobiles Internet und Digital Lifestyle in Deutschland.

Der Vermarktungsschwerpunkt liegt im Wesentlichen auf dem Endkundengeschäft mit Privatkunden in Deutschland. (10.05.2014/ac/a/t)


DruckversionArtikel melden

0 Kommentare Kommentar verfassen

x