Analyse Aktien Elektroautos

Neue Batterien geben dem Elektroauto Auftrieb!

Ein Beitrag von Aktie 37 04.10.2013

Hohe Kosten bei noch zu geringer Energiedichte. Die Batterie ist die Achillesverse des Elektroautos. Um richtig im Massenmarkt ankommen zu können bedarf es neuer Batterietchnologien. Mit der Lithium-Schwefel-Batterie ist diese vielleicht jetzt gefunden!
 
Tesla Motors Inc
 
 
KK GS Yuasa Corporation
 
 
SAFT GROUPE
 
 
Johnson Controls Inc
 

Wissenschaftler der Universität Hamburg, aus den USA und Südkorea haben jetzt eine Methode entwickelt, mit der sich Lithium-Schwefel-Batterien preiswert herstellen lassen.


Die Webseite ingenieur.de schreibt dazu: „Es handelt sich um einen Kunststoff, in den die Forscher Schwefel, das eigentliche Kathodenmaterial, einarbeiten. Der Kunststoff schützt den Schwefel vor der Reaktion mit den so genannten Elektrolyten. Das ist ein spezielles Material, das sich zwischen der Anode, dem Pluspol, und der Kathode befindet. Ungeschützter oder, wie in manchen Konkurrenzentwicklungen, unzureichend geschützter Schwefel wird innerhalb kurzer Zeit zerstört. Das ist dann das Aus für die Batterie.

Die Forscher von drei Kontinenten haben nach dem Vorbild des Vulkanisierens eine besonders preiswerte Technik entwickelt, mit der Schwefel zuverlässig in Kunststoff eingebunden wird. Bisher genutzte Verfahren sind zu teuer. Für Professor Patrick Theato vom Fachbereich Chemie der Universität Hamburg ist die Schwefel-Lithium-Batterie die „weltweit propagierte nächste Batterie-Generation“. Einfach deshalb, weil sie leicht, mit der gerade entwickelten Vulkanisierungstechnik preiswert herzustellen ist und vor allem, weil sie bis zu zehnmal mehr Energie speichern kann als Lithium-Ionen-Akkus.“

In der Printausgabe der Technology Review vom Februar 2013 ist zu lesen:“Theoretisch erreicht die Lithium-Schwefel Variante die FÜNFFACHE Kapazität im Vergleich zu herkömmlichen Akkus. Bisher krankte das System aber an seiner geringen Haltbarkeit. Dieses Problem haben die Forscher aber jetzt erfolgreich beseitigt.

Die besten Prototypen der Forscher hätten nach über 1.000 Ladezyklen noch fast 70% der ursprünglichen Kapazit gehabt. Rechnet man mit nur 250 km Reichweite, so würde das eine Lebensdauer von über 200.000 km im Auto entsprechen!

Sowohl Schwefel als auch Titandioxid sind extrem preisgünstig, dies bedeutet das große Potential der Technologie für die Elektroauto aber auch für die Wind und Solarbranche!

Bisher fehlt es aber an einem industriell tauglichen Herstellungsverfahren. 

Wer Interesse am Thema hat:

Neueste Ergebnisse in diesem Bereich werden am 6. und 7. November 2013 zum Workshop „Lithium-Schwefel-Batterien“ im Fraunhofer IWS Dresden präsentiert. Bedeutende nationale und internationale Experten aus Industrie und Forschung kommen zusammen, um sich einen Überblick über den aktuellen Stand der Entwicklung und zukünftige Trends zu verschaffen.

Bin gespannt, welche Aktiengesellschaften als erste Lithium-Schwefel-Akkus anbieten. Ich selbst beobachte folgende Batterieaktien:

Johnson Controls Inc (US4783661071)









  SAFT GROUPE (FR0010208165)










KK GS Yuasa Corporation (JP3385820000)















Tesla Motors Inc (US88160R1014) Die Tesla Aktie, von der ich kürzlich geschrieben habe, ist ja stark eingebrochen. Die Aktie ist einfach zu weit gelaufen. Selbst die 10% Kurseinbruch durch den brennenden Tesla auf Youtube reichen als Korrektur noch nicht zum Einstieg in die Tesla Aktie.
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