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Hautkrebs-Pharmazeutika

Anfang des Jahres 2012 ist in Deutschland eine neuartige Therapie mit dem Wirkstoff Vemurafenib zur Behandlung des fortgeschrittenen schwarzen Hautkrebses zugelassen worden. Das Mittel kommt für Erwachsene in Frage, in deren Melanom ein bestimmtes Gen verändert ist (BRAF-V600 Mutation) und das nicht mehr operierbar ist oder Metastasen gebildet hat. Im Gegensatz zu bisherigen Standardmethoden, die nicht zwischen Tumorzellen und gesunden Zellen unterscheiden können (zum Beispiel Chemotherapie, Strahlentherapie), richtet sich Vemurafenib gezielt gegen die Melanomzellen. Der Wirkstoff gehört somit zur Gruppe der zielgerichteten Krebstherapien. Diese neuen Substanzen wirken gezielt gegen ausgewählte Angriffspunkte (Targets) des Tumors. Dadurch bleiben die gesunden Zellen erhalten.

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Nice Five Hautkrebs-Pharmazeutika

Auch in diesen Argumenten enthalten

Bristol-Myers Squibb Co

Großer US-amerikanischer Pharmakonzern, der sich u.a. auf verschreibungspflichtige Medikamente, medizinische Hilfsmittel für die Wund- und Stomaversorgung, Kleinkindernährung und nuklearmedizinische Diagnostik spezialisiert hat. Mit dem Mittel Ipilimumab verfügt der Konzern über ein hoffnungsvolles Mittel gegen fortgeschrittene Melanome, dem schwarzen Hautkrebs

Ono Pharmaceutical Co

Japanischer Pharmakonzern, der mit dem menschlichen Antikörper ONO-4538/BMS-936558, entwickelt gemeinsam mit der Firma Medarex, Inc. einen hoffnungsvollen Ansatz zur Therapie von Hautkrebs, (Melanome) und Lungenkrebs. Die Rechte zur Verbreitung des Antikörpers hält ONO für Japan, Korea und Taiwan. Für den Rest der Welt wurden die Rechte an Bristol-Myers Squibb Co. veräuusert.

BioNTech SE

Dieses in Mainz ansässige Biotechnologieunternehmen konzentriert sich auf Erforschung und Herstellung von Immuntherapien im Zusammenhang mit Krebserkrankungen, ein Fokus darunter Hautkrebs und weiteren schwerwiegenden Krankheiten. Das Botenmolekül mRNA steht hierbei bei der Entwicklung der meisten Therapien im Mittelpunkt. In Zusammenarbeit mit Pfizer gelang es Biontech Ende 2020 den ersten zugelassenen Coronaimpfstoff zu liefern.