Argumente

Ich halte IONQ Aktien, da ich deren Team vielversprechend finde. Jetzt wurde folgendes verkündet:


Novel optics technology takes industry beyond counting qubits to enable optimal configuration
Early access to Forte will open doors for developers to experiment with real-world quantum computing
Forte joins IonQ Aria as second IonQ system with capacity of up to 32-qubits

Quelle: https://www.businesswire.com/n...

Hier die Pressem

Ich verfolge ebenfalls die Entwicklung im Quantencomputermarkt. Wer sind die besten Hardware-Hersteller, wer wird die beste Software bauen und wer die Cloud dazu kontrollieren?

Ich verfolge die Aktie von IonQ Inc. Die ist zwar viel zu teuer per SPAC Deal an die Börse gekommen, baut aber jetzt 50% vom Aktienkurs abgebaut. Die Bewertung ist mit 2,7MRD USD noch immer hoch, ich würde aber empfehlen nach und nach im fallenden Markt  einzusteigen. 

Warum? 

IonQ wurde bereits vor 7 Jahren aus den Unis Maryland und Duke University heraus gegründet.
Einer der Investoren ist Amazon Web Services, die sollten die Fähigkeiten von IonQ ganz gut bewerten können.

Zudem besteht eine enge Partnerschaft mit Microsoft und Amazon

Das schreibt IonQ über sich:

IonQ, Inc. is a leader in quantum computing, with a proven track record of innovation and deployment. IonQ’s next-generation quantum computer is the world’s most powerful trapped-ion quantum computer, and IonQ has defined what it believes is the best path forward to scale. IonQ is the only company with its quantum systems available through the cloud on Amazon Braket, Microsoft Azure and Google Cloud, as well as through direct API access. IonQ was founded in 2015 by Christopher Monroe and Jungsang Kim based on 25 years of pioneering research. To learn more, visit www.ionq.com.

Poised to be the first mover and a leading player in the quantum revolution, IonQ is deeply committed to expanding quantum access to more people in more places. We lead the market with the first and only quantum hardware integrated with all major cloud platforms, quantum programming languages, and quantum software developer kits, empowering people from all walks of life to solve real-world problems and optimization challenges across chemistry, medicine, finance, logistics, and much more.

Quantum Computing Inc: der Softwarespezialist

Der Weg der Quantum Computing Corporation führte über ein OTC-Listing an die Technologie-Börse Nasdaq. In seiner aktuellen Form existiert das Unternehmen erst seit 2018.

Das Unternehmen könnte in den nächsten Jahren eine wichtige Rolle auf dem Weg zur Kommerzialisierung des Themenfelds Quantum Computing spielen. Quantum Computing Inc arbeitet am Aufbau eines Portfolios an Software und Apps, welche die Nutzung der Leistungsfähigkeit der Quantencomputer auf konventionellen Rechnern ermöglichen sollen. Im Zentrum steht hierbei das Programm „Qatalyst“. Mittels 6 verschiedener APIs können Nutzer für Berechnungen und Prozesse sowohl auf klassische Computer als auch auf Qubits zugreifen. Derzeit ist das System mit Hardware der Produzenten Rigetti Computing, D-Wave und ION-Q kompatibel. Die Nutzer können mit ihren Bestandssystemen auf Qatalyst zugreifen. On-Premise Installationen sind nicht erforderlich, auch wenn diese möglich sind.

Quantum Computing Inc wirbt mit dem Vorteil der massiven Laufzeitverkürzung der Programmentwicklung. Qatalyst bietet sechs verschiedene API-Anfragen, welche von Nutzern innerhalb eines Werktages erlernbar sind. Problemstellungen und Rechnungen können hierdurch abgefragt werden, ohne dass eigene quantenbasierte Programme geschrieben werden müssen. Die Entwicklung solcher Programme ist kostenintensiv und bindet Nutzer an den Hersteller des Quantencomputers, da sich die Maschinen in diesem Bereich bezüglich ihrer Logik noch stark unterscheiden. Projekte, die mit traditioneller Entwicklung eine Laufzeit von 9 bis 12 Monaten hätten, sollen sich innerhalb weniger Tage lösen lassen.

An dieser Stelle liegt das Potenzial des Unternehmens in der näheren Zukunft. Große Unternehmen können Qatalyst als Brückentechnologie nutzen, um ohne hohen Aufwand auf die Rechenleistung von Quantencomputern zugreifen zu können. Es handelt sich, vereinfacht ausgedrückt, um eine sehr einfache Entwicklungsumgebung. Das Ausmaß der Probleme, die sich darstellen lassen, dürfte stark beschränkt sein und bindet die Kunden an die Implementierung und Entwicklung von Quantum Computing Inc betreibt. Im Umkehrschluss sind sowohl die Einrichtungs- als auch die Betriebskosten minimal. In vielen Branchen belaufen sich die Vorteile der Quantencomputer auf das Lösen einer Auswahl mathematischer Problemstellungen. Auch in Eigenentwicklung könnte Quantum Computing Inc den Kunden somit nützliche Standardlösungen bereitstellen.

Die mittel- und langfristige Weiterentwicklung des Unternehmens und der Branche sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt schwierig zu bewerten. Quantum Computing Inc dürfte in der mittleren Frist Konkurrenz durch stärkere proprietäre Software-Entwicklung im Quanten-Bereich erhalten. Als niedrigschwellige Lösung für einfache Probleme könnte sich das Unternehmen jedoch eine profitable Nische aufbauen.

Arqit Quantum ist seit Anfang September an der Börse handelbar. Im Rahmen einer SPAC-Fusion mit der Gesellschaft „Centricus Acquisition Corp“ wurde die neue Gesellschaft mit einer Marktkapitalisierung in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar bewertet. Das hohe Interesse am Unternehmen überrascht kaum. Die global stetig zunehmenden Ransomware-Attacken schaffen eine starke Nachfrage nach innovativen und zuverlässigen Cybersecurity-Lösungen. Das Zeitalter des Quantum Computings dürfte die technischen Möglichkeiten der organisierten Internet-Kriminalität nochmals enorm erweitern.

Aktuelle Verschlüsselungsmethoden dürften innerhalb der kommenden beiden Jahrzehnte durch Quantencomputer gebrochen werden. Gängiger Standard sind heutzutage asymmetrische Verschlüsselungs-Algorithmen, das Konzept von Arqit Quantum basiert auf symmetrischer Codierung. Diese Verschlüsselung ist hinsichtlich des sicheren Transfers des Schlüssels zwischen den beteiligten Parteien problematisch, mit seiner Technologie möchte Aquit Quantum diese Problematik nun jedoch beseitigen.

Grundlegend basiert die Technologie des Unternehmens auf dem global etablierten AES256-Standard. Im Jahr 2023 sollen zwei Satelliten ins All geschickt werden, welche permanent neue Schlüssel in ein globales Netzwerk von Datenzentren übermitteln. Diese Architektur bezeichnet Arqit Quantum als „QuantumCloud“. Sofern zwei Endgeräte miteinander kommunizieren möchten, senden beide Informationen über ihren Schlüssel an die QuantumCloud. Dort wird die Information verarbeitet und ein Datensatz an die beiden Geräte zurückgesendet. Aus den empfangenen Daten können beide Endgeräte im Anschluss einen neuen, gemeinsamen Schlüssel herleiten.

Ein wesentlicher Vorteil des Konzepts von Arqit Quantum liegt im geringen technischen Aufwand der Implementierung. Der Kapitalaufwand wird sich zu Beginn auf den Aufbau der Daten-Center sowie den Launch der Satelliten belaufen, im Anschluss ist das Gesamtsystem jedoch sehr gut skalierbar. Das Unternehmen setzt bei der Gerätekommunikation auf etablierte Kommunikationsstandards. Dies vereinfacht die Infrastruktur-Aufwendungen auf Seiten von Arqit Quantum und sollte gleichzeitig bei der schnellen Verbreitung der Technologie helfen, da in den Geräten der Endnutzer die benötigte Technik und Software bereits vorhanden ist.

Mittlerweile hat Arqit Quantum eine Reihe interessanter Kooperationen bekannt gegeben. Die Liste umfasst unter anderem die britische Regierung, die britische Telekom, die Sumitomo Corporation, Northrop Grumman, Iridium, Verizon sowie BP

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Besprochene Aktien

Auch in diesen Argumenten enthalten

IONQ Inc

Gegründet 2015, versucht IONQ gemeinsam mit den Partnern Microsoft und Amazon Quantencomputer-Dienste in der Cloud anzubieten. Die Firma bezeichnet sich selbst als erste Pure-Player-Quantencomputer-Aktie!

Quantum Computing Inc

Die Quantum Computing Corporation entwickelt Softwareanwendungen für Quantencomputer. Das Entwickler Tool Qatalyst ermöglicht Entwicklern hierbei die Programmierung quantum-bereiter Systeme auf konventionellen Rechnern.

Autor

Das Thema Börse beschäftigt mich bereits seit mehr als 10 Jahren. Während des Bachelors der Wirtschaftswissenschaften und des Masters in Betriebswirtschaftslehre konnte ich mich durch mehrere Praktika und Vorstandsarbeit im Arbeitskreis Börse der Uni Mainz stetig weiterbilden. Mich fasziniert die Rolle der Technologie in unserer Gesellschaft sowie die Auswirkungen unserer Gewohnheiten auf die Aktienmärkte. Für Trendlink und weitere Publikationen schätze ich Aktien nun seit knapp 5 Jahren ein.

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