Aktien Infrastruktur
, 50 Aktien enthaltenTrendlink Index Infrastruktur
101.53 -0.79% [-0.82] 30.07.2010
Verwandte Trends |
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| Trend | Beste Aktie | % 1 J. |
|---|---|---|
| Bauwirtschaft | CATERPILLAR INC. | 72.09 |
| Eisenbahn-Infrastrukt... | init innovation in tr... | 76.4 |
| Finanzdienstleistunge... | Citigroup Inc. | 40.99 |
| Globalisierung | Continental Airline... | 1254.64 |
| Hafendienstleistungen... | BOSKALIS | 77.43 |
| Immobilien | HOST MARR PR B | 585.31 |
| Infrastruktur-Manage... | HSBC INFRASTRUCT... | 30.38 |
| Kommunikations-Infr... | EUTELSAT COMMU... | 44.66 |
| Logistik | Continental Airline... | 1254.64 |
| Medien | ACME Communicat... | 442.97 |
| Smart-Grid | ELECNOR | 52.0 |
| Straßeninfrastruktur | AUTOSTRADA TOR... | 31.49 |
Aktienliste Infrastruktur, 50 Aktien enthalten Listenansicht |
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| Rang | Aktie | Trendbezug | % 1 Jahr | Chart 1 Jahr | Kurzbeschreibung |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | BOSKALIS | 77.43 | Boskalis betreibt Küstenschutz durch Uferbefestigung und Dammbau, Landgewinnungsprojekte, Freihaltung von Fahrrinnen und Häfen, sowie Management von Öl- und Gasterminals in über 50 Ländern | ||
| 2 | init innovation in traffic systems AG | 76.4 | Die deutsche Init ist Anbieter für Telematik- und elektronische Zahlungssysteme für Busse und Bahnen und im Automobil | ||
| 3 | CATERPILLAR INC. | 72.09 | aktiv in 3 wichtigen Sparten in den USA: Maschinen,Motoren und Finanzdienstleistungen | ||
| 4 | Demag Cranes AG | 57.23 | Weltweit führender Hersteller von Industrie- und Hafenkränen | ||
| 5 | ELECNOR | 52.0 | Spanischer Spezialist für Kabel, Stromleitungen, Telefon- und Internetleitungen, Betreiber von Solarparks in Spanien und Windparks in Südamerika | ||
Trendbeschreibung
Explodierendes Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum in den Schwellenländern, demografischer Wandel in den westlichen Industrienationen, klimatische Veränderungen. Und das alles in einer Welt, die im Zuge der Globalisierung immer mehr zusammenwächst. Damit steigen auch die Anforderungen an eine moderne Infrastruktur, um allen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts begegnen zu können.
Gerade in den Emerging Markets, den boomenden Volkswirtschaften Osteuropas, Asiens, Afrikas und Südamerikas besteht ein riesiger Nachholbedarf an Investitionen in die Infrastruktur. Das Wirtschaftswachstum in diesen Ländern belastet die vorhandene Infrastruktur extrem stark. Große Teile dieser Länder sind schlecht oder gar nicht erschlossen und behindern somit sogar noch ein weiteres Wirtschaftswachstum.
China zahlt bereits den Preis für ein zügelloses Wachstum. Umweltverschmutzung belastet die Bevölkerung in den Städten und auf dem Land. Aber nicht nur im fernen Osten besteht ein extremer Nachholbedarf, auch in den hochentwickelten Industriestaaten sind Milliarden Euro für Infrastrukturprojekte notwendig.
Nach einer Studie der Investmentbank Goldman Sachs wird sich die Gesamtnachfrage nach Festnetz- und Mobiltelefonen, Stromerzeugungskapazitäten und Verkehrswegen bis 2011 weltweit auf jährlich 770 Milliarden Dollar belaufen. Davon entfallen etwa 260 Milliarden Dollar auf die sechs größten Industriestaaten, 390 Milliarden Dollar auf die BRIC-Länder und 120 Milliarden Dollar auf die elf wirtschaftlich stärksten Folgestaaten. Desweiteren geht die Studie darauf ein, dass allein Brasilien, China, Indien und Russland ungefähr 10 Billionen Dollar benötigen, um auf das derzeitige infrastrukturelle Niveau der Industrieländer zu kommen.
Das Hauptaugenmerk beim Ausbau der Infrastruktur liegt auf der Stromerzeugung, gefolgt vom Ausbau der Telekommunikationsnetze und der Verkehrswege. Aber beispielsweise auch der Ausbau von Wasseraufbereitungs- und Kläranlagen ist immens wichtig, um die Trinkwasserversorgung zu gewährleisten und die Umweltverschmutzung zu bekämpfen.
Desweiteren sind auch die Folgen des Klimawandels nur schwer abzuschätzen. Einem Bericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin zu Folge, können die volkswirtschaftlichen Schäden der Erderwärmung global eine Höhe von bis zu 2 Billionen US-Dollar im Jahre 2050 erreichen. Daher bleibt es nicht aus, dass auch in Japan, den USA und in Deutschland die Infrastruktur ausgebaut, verbessert und an die veränderten Bedingungen angepasst wird. Gerade hier stehen die Energieversorger im Mittelpunkt, die gezwungen sind herkömmliche fossile Energieträger durch erneuerbare Energien zu ersetzen. Aber auch Erhaltungsinvestitionen in die bestehende Infrastruktur sind und bleiben notwendig.
Chancen - massiver Bedarf an Ausbau der Infrastruktur in den Emerging Markets - häufig marode Infrastruktur in den Industrieländern - häufig staatliche Auftraggeber
Risiken - für die Unternehmen hohe Abhängigkeit von Großaufträgen
