Aktien Rohstoffe

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Enthaltene Trends: StahlSalzeErdölMetalleAgrarstoffeKohleErdgasFisch/AquafarmingWasserÖlsandRecycling

Trendlink Index Rohstoffe


78.35 +0.66% [+0.52] 20.06.2013 1 Monat (-4.5%) 1 Jahr (+0.41%) 5 Jahre (-21.65%)  

Aktienliste Rohstoffe

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RangAktieTrendbezug% 1 JahrChart 1 JahrKurzbeschreibung
1C.A.T. OIL AG INHABER-AKTIEN O.N. (WKN A0JKWU)
148.77Österreichischer Dienslteister zur Öl- und Gasförderung insbesondere in Russland, Spezialist für hydraulic fracturing und Horizontalbohrungen zur Erschliessung neuer Erdgaslagerstätten in Tonschiefer
2TESORO CORPORATION
126.84US-amerikanischer Raffineriebetreiber, 6 Raffinerien, 480 Tankstellen
3ATHENS WATER
88.71Integrierter Wasserversorger, -aufbereiter und -infrastrukturdienstleister (Griechenland)
4BEIJING ENTERPRISES WTR GR.LTD REG. CONS. SHARES HD -,10 (WKN A0Q10L)
86.01Investment Holding mit Spezialisierung auf den Bau von Anlagen zur Wasseraufbereitung, Meerwasserentsalzung und Reinigung stark verunreinigten Wassers.
5Kubota Corp.
70.33Japanischer Hersteller von Traktoren und sonst. Landmaschinen, Rohrsystemen, Pumpen und Abwassertanks

Trendbeschreibung

Die Preise sämtlicher Rohstoffe, von Agrarerzeugnissen, über Erdöl und Metalle sind in jüngster Zeit dramatisch angestiegen. Die Verbraucher bekommen das durch steigende Lebenshaltungskosten zu spüren, denn neben den Lohnkosten sind die Rohstoffkosten der zweite wichtige Faktor aller Produkte. Nach einhelliger Expertenmeinung waren diese Kosten im Verhältnis bisher deutlich zu niedrig bewertet und eine Konsolidierung längst überfällig. Die Gründe für die derzeitige Preisexplosion sind jedoch durchaus verschieden, verbindendes Element ist jedoch, dass alle Rohstoffe nur in begrenztem Umfang vorhanden sind.

Beginnend mit den Agrarrohstoffen fällt auf, dass sich die Weltbevölkerung rasant wächst. Mitte 2008 liegt sie bei rud 6,7 Mrd. Menschen und jedes Jahr kommen mehr als 80 Mio, hinzu. Die Annahme, dass für die Ernährung von mehr Menschen einfach nur die Anbauflächen erweitert werden muss, geht so bisher leider nicht auf. Zwar wurden weltweit mehr Flächen zum Getreideanbau genutzt, jedoch pendelte die Zahl in den letzten Jahren, trotz aller Bemühungen ständig um die 700 Mio. Hektar. Durch falsche Anbaumethoden, Dürren und Bodenerosion, gehen immer wieder Flächen verloren. Der Ertrag stagniert daher ebenfalls bei ca. 2 Mrd. Tonnen jährlich. Daraus ergibt sich bei einer wachsenden Weltbevölkerung, dass mehr Menschen von immer weniger Land pro Kopf ernährt werden müssen.In den letzten 20 Jahren hat sich die Anbaufläche pro Kopf nahezu halbiert. Einen Ausweg bilden da effizientes Saatgut und Düngemittel. Nicht umsonst stiegen mit den Preisen für die Agrarrohstoffe, auch die Aktienkurse beider Branchen. Trotz aller Widerstände und Bedenken zeigt sich Hybridsaatgut bisher sehr widerstandsfähig gegenüber Krankheiten und Schädlingen und im Ertrag ist es ebenfalls den meisten herkömmlichen Züchtungen überlegen. Da es jedes Jahr erneut ausgebracht werden muss, binden die Produzenten von Saatgut durch diese Methode die Bauer langfristig an sich. Ebenso sieht es im Beriech der Düngemittel aus. Die Hochleistungsproduktion in der Agrarwirtschaft, wäre ohne den Einsatz von Düngemitteln nicht möglich. Betrachtet man die oben dargestellte Prognose der Anbaufläche im Vergleich zum Bevölkerungswachstum, s owird der Bedarf an Düngemitteln langfristig steigen. Ein Ende der Hausse ist also vorerst nicht zu erwarten.

Neben der Ernährung steigt auch der Bedarf an allen andern Ressourcen mit einer wachsenden Weltbevölkerung. Betrachtet man etwa den steigenden Ölpreis, so ist dieser sicherlich zum Teil auch auf Spekulationen an den Terminbörsen zurückzuführen, fundamental steht einer wachsenden Nachfrage aber ein knapper werdendes Angebot gegenüber. Ähnlich verhält sich die Situation auch bei den Edelmetallen. Die Industrie, die Baubranche und die Schmuckindustrie verlangen beständig nach neuen Rohstoffen. Explorationsunternehmen haben es imemr schwere neue Vorkomme nzu erschließen, da sie in immer entlegeneren Regionen danach suchen. Der hohe Preis macht jedoch die Förderung rentabel.

Der zunehmende Wohlstand und das enorme Nachholpotential der Entwicklungs- und Schellenländer ,lässt neben einer Verknappung der Rohstoffe auch eine absehbare Erschöpfung der Vorräte erwarten Trotz aller Maßnahmen die auf Einsparung und Recycling abzielen, wächst der pro Kopf Verbrauch über alle Rohstoffe hinweg noch deutlich schneller als die Weltbevölkerung. Der Trend für Aktien im Segment der Rohstoffe zeigt deshalb langfristig nach oben. Mit kurzfristigen Konsolidierungen ist immer zu rechnen. Anleger sollten bei Investments auf das Produkt achten und es in seiner Nachhaltigkeit überprüfen. Dieser Faktor dürfte die künftige Entwicklung der Aktie maßgeblich bestimmen, denn Ressourcen lassen sich einsparen, aber nie ganz ersetzen. Besonders nachwachsende Rohstoffe und seltene Metalle, für die es auch in absehbarer keine Alternative geben wird, sollten hier die Nase vorn haben.